Liebe Patientinnen & Patienten,

in Anbetracht der Coronavirus-Pandemie (COVID 19) haben wir uns entschlossen entsprechende notwendige Maßnahmen zu ergreifen.

Wir bitten Sie deshalb, sich bei Beschwerden im urologischen Fachgebiet zunächst telefonisch oder per Mail an unser Praxisteam oder an mich direkt zu wenden. Wir klären dann zeitnah ob ein Praxisbesuch notwendig ist. Die onkologische Versorgung (Patienten mit einer Krebserkrankung) bleibt weiterhin aufrechterhalten.

Terminvereinbarungen für später oder Rezeptbestellungen bitte ebenfalls telefonisch oder per Mail erledigen.

Bitte beachten Sie, dass in unserer Praxis der Regelbetrieb unter Berücksichtigung aller erforderlicher Hygienestandards wieder aufgenommen wurde. Dies beruht auf der Sechsten Verordnung der Landesregierung zur Änderung der Corona-Verordnung (www.baden-wuerttemberg.de) vom 23. April. Bitte beachten Sie, dass durch die Verordnung für Patientinnen und Patienten die Pflicht besteht eine FFP2- oder eine medizinische Maske (keine Alltagsmaske) zu tragen.

Bitte beachten Sie die Regelungen für Einreisende (insbesondere aus Risikogebieten /siehe RKI) nach Deutschland im Zusammenhang mit COVID-19 vor einem geplanten Besuch in unserer Praxis.

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Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien in dieser schwierigen Zeit alles Gute und bleiben Sie gesund.

Ihr
F. Hirschle mit Praxisteam

COVID-19 -
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Zuwarten, Totaloperation oder Bestrahlung? Angesichts des breiten Behandlungsspektrums beim nicht metastasierten Prostatakarzinom fällt die Therapieentscheidung häufig besonders schwer. Dennoch müssen in Deutschland etwa 60.000 betroffene Männer pro Jahr gemeinsam mit ihrem Urologen diese Entscheidung treffen – das bedeutet im Schnitt alle 9 Minuten. Nun hat die PatientenAkademie der Deutschen Urologen eine onlinebasierte interaktiv personalisierte Entscheidungshilfe für Patienten mit nicht metastasiertem Prostatakarzinom entwickelt, die Betroffene und ihre betreuenden Urologen bei der Wahl der individuell richtigen Therapie unterstützt. „Der ‚Clou‘ unseres Angebotes liegt in der interaktiven Personalisierung nach onkologischem Risiko, Erektionsfunktion und Begleiterkrankungen. Das kann keine noch so gute Broschüre leisten!“, sagt Projektleiter PD Dr. Dr. Johannes Huber aus Dresden.

Im deutschsprachigen Raum ist das Konzept bislang einzigartig: Dabei bietet der Urologe seinem Prostatakrebspatienten kurz nach der Erstdiagnose die Nutzung der personalisierten Entscheidungshilfe an und stellt ihm einen individuellen Zugangscode sowie acht klinische Angaben zur Verfügung. Auf Basis seiner Eingaben erhält der Patient leitliniengerechte personalisierte Informationen zu seiner Erkrankung und den Behandlungsmöglichkeiten. So kann sich der Betroffene in Ruhe zuhause mit Personen seines Vertrauens informieren. Alle Inhalte sind als patientenorientierte Erklärvideos aufbereitet. In das anschließende Arztgespräch bringt der Patient dann eine standardisierte Zusammenfassung seiner Daten mit. Dazu zählen Angaben zu Komorbidität, Erektions- und Miktionsfunktion, psychischer Belastung sowie zu subjektiven Prioritäten, von denen die individuelle Beratung zusätzlich profitiert. Für Urologen stellen diese gezielte Vorbereitung und ihre automatische Dokumentation eine Entlastung im klinischen Alltag dar. Weitere Informationen sind unter www.entscheidungshilfe-prostatakrebs.info verfügbar.

Als gemeinsame Initiative der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. und des Berufsverbands der Deutschen Urologen e.V. hat die PatientenAkademie einen breiten Rückhalt in der deutschen Urologie. Das Projektteam war überdies interdisziplinär besetzt. Die Vorsitzende der PatientenAkademie Prof. Dr. Sabine Kliesch appelliert: „Ich möchte alle Kollegen und Kolleginnen ausdrücklich ermutigen, die ‚Entscheidungshilfe Prostatakrebs’ zu testen und sie ihren Patienten anzubieten. Dieses Leuchtturmprojekt ist ein Angebot aus urologischer Hand und transportiert ohne alltäglichen Mehraufwand die Inhalte der S3-Leitlinie Prostatakarzinom zu unseren Patienten.“ Die technische Umsetzung erfolgte durch die Firma ASD Concepts mit freundlicher Unterstützung von Takeda Pharma.

„Etwa zwei von drei Betroffenen werden unser Angebot nutzen können“, schätzt Huber. „Denn mittlerweile liegt die Internetnutzung der 70-jährigen in dieser Größenordnung. Einige weitere werden sich sicher von ihren Kindern oder Enkeln helfen lassen.“ Die Effekte der Entscheidungshilfe Prostatakrebs sollen im Verlauf wissenschaftlich evaluiert werden. Hieraus kann zusätzlich eine sehr wertvolle Versorgungsforschungsstudie entstehen. In erster Linie sollen jedoch Patienten und Urologen von dem Angebot profitieren.

Unter www.entscheidungshilfe-prostatakrebs.info können Interessierte das innovative Beratungsportal für Patienten mit nicht metastasiertem Prostatakarzinom mithilfe eines Testzugangs kennenlernen.

Quelle:
DGU/BDU-Pressestelle
E-Mail: redaktion@bettina-wahlers.de
Internet: www.urologenportal.de

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