Liebe Patientinnen & Patienten,

in Anbetracht der Coronavirus-Pandemie (COVID 19) haben wir uns entschlossen entsprechende notwendige Maßnahmen zu ergreifen.

Wir bitten Sie deshalb, sich bei Beschwerden im urologischen Fachgebiet zunächst telefonisch oder per Mail an unser Praxisteam oder an mich direkt zu wenden. Wir klären dann zeitnah ob ein Praxisbesuch notwendig ist. Die onkologische Versorgung (Patienten mit einer Krebserkrankung) bleibt weiterhin aufrechterhalten.

Terminvereinbarungen für später oder Rezeptbestellungen bitte ebenfalls telefonisch oder per Mail erledigen.

Bitte beachten Sie, dass in unserer Praxis der Regelbetrieb unter Berücksichtigung aller erforderlicher Hygienestandards wieder aufgenommen wurde. Dies beruht auf der Sechsten Verordnung der Landesregierung zur Änderung der Corona-Verordnung (www.baden-wuerttemberg.de) vom 23. April. Bitte beachten Sie, dass durch die Verordnung für Patientinnen und Patienten die Pflicht besteht eine FFP2- oder eine medizinische Maske (keine Alltagsmaske) zu tragen.

Bitte beachten Sie die Regelungen für Einreisende (insbesondere aus Risikogebieten /siehe RKI) nach Deutschland im Zusammenhang mit COVID-19 vor einem geplanten Besuch in unserer Praxis.

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Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien in dieser schwierigen Zeit alles Gute und bleiben Sie gesund.

Ihr
F. Hirschle mit Praxisteam

COVID-19 -
7-Tage Inzidenz-Werte für Landkreise
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In Sachen Männergesundheit gibt es noch viel zu tun: Die Jugendvorsorgeuntersuchung J1 nimmt nur knapp die Hälfte der 12- bis 14-jährigen Jungen und Mädchen wahr, die J2 wird nicht einmal von allen Kassen bezahlt, die HPV-Impfung für Jungen nur in Sachsen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, und der erwachsene Mann schließlich nutzt das jährliche gesetzliche Krebsfrüherkennungsangebot beim Urologen, laut aktueller Erhebung der Techniker Krankenkasse, nur zu 27 Prozent, während 59 Prozent der Frauen die Krebsfrüherkennungsuntersuchung beim Gynäkologen wahrnehmen. Vor diesem Hintergrund sehen die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) weiterhin großen Aufklärungsbedarf, aber etwa mit Blick auf die HPV-Impfung für Jungen auch gesundheitspolitischen Handlungsbedarf. Die Verbände weisen anlässlich des internationalen Männertages, der am 19. November einmal mehr die Gesundheit von Jungen und Männern und die Gleichberechtigung der Geschlechter in den Mittelpunkt rückt, auf ihr vielfältiges Engagement hin, das bei den männlichen Adoleszenten ansetzt und sie zielgruppengerecht in den sozialen Medien abholt und bis zu traditionellen Patientenforen für die ältere Generation reicht.

Die Einführung der Jungensprechstunde ist wesentlicher Baustein für eine bessere Männergesundheit. „Auch Jungen brauchen nach dem Kinderarzt einen dauerhaften Ansprechpartner. Mit der Jungensprechstunde beim Urologen verfügen wir inzwischen analog zur Mädchensprechstunde beim Frauenarzt über ein geeignetes Angebot, damit in der nächsten Männergeneration ein vergleichbares Gesundheitsbewusstsein entstehen kann. Die neue Versorgungsstruktur ermöglicht uns zudem, Jungen über die HPV-Impfung aufzuklären und sie zu impfen“, sagt BDU-Präsident Dr. Axel Schroeder. Bis dato ist das allerdings nur in Sachsen zulasten der Kostenträger möglich. „Die HPV-Impfung sollte den Jungen nicht länger vorenthalten werden. DGU und BDU empfehlen die Impfung für Jungen und appellieren an die möglichen Koalitionspartner, sich für eine schnellstmögliche Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen einzusetzen“, sagt DGU-Pressesprecher Prof. Dr. Christian Wülfing.

Aufklärung leisten Urologen für Männer jeden Alters: Dauerhaft im Netz präsent sind zum Beispiel alle Inhalte der urologischen Themenwoche Hodenkrebs und der Themenwoche Prostatakrebs, die 2017 für Tausende Klicks und bundesweit zahlreiche lokale Aktionen engagierter Urologinnen und Urologen gesorgt haben. Neben ihrer Homepage www.urologenportal.de haben DGU und BDU zahlreiche Ratgeber herausgegeben, die Webseiten www.jungensprechstunde.de und www.hodencheck.de eingerichtet und zuletzt die Aufklärungskampagne „Urologie für alle“ gestartet, die von den Handballlegenden und prominenten Botschaftern der Prostatakrebsfrüherkennung Michael und Uli Roth unterstützt wird. Das Zweitmeinungsprojekt Hodentumoren und die Online-Entscheidungshilfe für Patienten mit Prostatakrebs tragen zu einer besseren Information und Versorgung erkrankter Männer bei.

Handfeste Tipps zum diesjährigen Männertag haben DGU und BDU auch. Ihr urologischer Gesundheits-Fahrplan durch das Männerleben beginnt beim Säugling und lautet:

+ Frühzeitige Abklärung urogenitaler Fehlbildungen; Hodenhochstand bis zum Ende des ersten Lebensjahres abschließend behandeln, um das Langzeit-Risiko für Hodenkrebs zu minimieren (Infos für Eltern).

+ Alle U-Untersuchungen sowie die J1 und J2 wahrnehmen. Danach die Jungensprechstunde beim Urologen für die rechtzeitige Aufklärung über Verhütung und sexuell übertragbare Infektionen sowie Impfungen einschließlich der HPV-Impfung für Jungen nutzen (Adressen unter www.jungensprechstunde.de).

+ Ab 14 Jahren Selbstuntersuchung der Hoden zur Früherkennung von Hodenkrebs (Infos unter www.hodencheck.de).

+ Ab 45 jährliche Krebsfrüherkennungsuntersuchung der Prostata und der äußeren Geschlechtsorgane beim Urologen. Bestimmung eines Basis-PSA-Wertes nach informierter Patientenentscheidung im Alter von 45, bei familiärer Vorbelastung mit 40 Jahren (Ratgeber zum PSA-Test).

+ Typische altersbedingte Männerleiden wie die vergrößerte Prostata, Potenzstörungen oder Testosteronmangel zum Erhalt der Lebensqualität abklären und behandeln lassen. Wichtig: Erektile Dysfunktion kann auch ein Warnzeichen für Schädigungen des Gefäßsystems und damit ein Vorbote von Herzinfarkt oder Schlaganfall sein.

Quelle:
DGU/BDU-Pressestelle
E-Mail: redaktion@bettina-wahlers.de
Internet: www.urologenportal.de

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