Liebe Patientinnen,
Liebe Patienten,

in Anbetracht der Coronavirus-Pandemie (Covid 19) haben wir uns entschlossen weiterhin entsprechend notwendige Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

Wir bitten Sie deshalb, bei akuten Beschwerden im urologischen Fachgebiet sich zunächst telefonisch oder per Mail an das Praxisteam zu wenden. Wir klären anschließend zeitnah, ob ein Praxisbesuch notwendig ist. Die onkologische Versorgung (Patienten mit einer Krebserkrankung) bleibt weiterhin aufrechterhalten.

Bitte beachten Sie, dass Terminvereinbarungen sowie Rezeptbestellungen telefonisch oder per Mail erledigt werden sollten.

In unserer Praxis besteht für Patientinnen und Patienten weiterhin die Pflicht eine medizinische Maske oder FFP2-Maske zu tragen (IfSG § 28a Absatz 7).

Bitte beachten Sie die Regelungen für Einreisende (insbesondere aus Risikogebieten/ siehe RKI) nach Deutschland im Zusammenhang mit Covid 19 vor einem geplanten Besuch in unserer Praxis.

Ihr
F. Hirschle mit Praxisteam

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Männer sehen sich stark, körperlich fit und geradezu unermüdlich leistungsfähig. Doch dieses Bild entspricht nicht der Realität, wie jetzt auf dem 3. Männergesundheitskongress der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und des Bundesgesundheitsministeriums bestätigt wurde. Im Gegenteil: Männer greifen eher zu Alkohol, rauchen häufiger, neigen stärker zu Übergewicht und gehen weitaus seltener zum Arzt als Frauen.
Besonders großen Nachholbedarf gibt es vor allem im Bereich der psychischen Gesundheit, die Schwerpunkt des diesjährigen Treffens der Experten am 14. April 2015 in Berlin war.

Gesellschaftlicher Wandel, steigende persönliche und gesellschaftliche Anspruchshaltungen in Arbeitsleben und Freizeit sowie zunehmend komplexere Rollenbilder eines als modern geltenden Mannes führen immer häufiger zu Stress-Belastungen und in der Folge auch zu psychischen Erkrankungen. Doch während Frauen auch mit seelischen Problemen und psychischen Symptomen einen Arzt aufsuchen und sich Psychopharmaka verschreiben lassen, scheint die Dunkelziffer seitens der Männer recht hoch zu sein. Laut Gesundheitsökonom und Arzneimittelforscher Professor Gerd Glaeske sei der Unterschied in der Anzahl der Verschreibungen so gravierend, dass man von einer Unterversorgung der Männer im Bereich der Psychopharmaka ausgehen muss.

Stattdessen greifen Männer lieber zu vermeintlich leistungssteigernden Medikamenten. Höher, schneller, weiter: Ob im Beruf oder im Bett – Ritalin oder Viagra stehen beim starken Geschlecht hoch im Kurs und werden offensichtlich häufig auch über das Internet besorgt, so dass den Wissenschaftlern keine genauen Zahlen vorliegen. Generell schlucken Männer mehr Antidiabetika, Antithrombotika und Lipidsenker, was auf ihren höheren Konsum von Genussmitteln zurückzuführen ist. Eine steigende Tendenz gibt es auch beim Konsum von Schlafmitteln zu verzeichnen. Laut Glaeske scheint sicher zu sein, dass immer mehr Männer mit zunehmendem Alter von Benzodiazepinen abhängig werden. Bereits jetzt seien von geschätzt insgesamt 1,5 Millionen Schlafmittelabhängigen ein Drittel Männer. Doch nicht nur erwachsene Männer, auch Jungen stehen im Fokus der Gesundheitsexperten und geben Anlass zur Sorge: Von den Kindern mit ADHS sind 80 Prozent Jungen. Allgemein hat sich der Verbrauch von ADHS-Medikamenten zwischen 1994 und 2013 von 0,3 Millionen durchschnittlichen Tagesdosen (DDD) auf 60 Millionen DDD signifikant erhöht.

„Männer müssen lernen, psychische Krankheiten zu akzeptieren“, fordert Regina Kraushaar vom Gesundheitsministerium. Zum aufmerksamen Umgang mit der eigenen Gesundheit gehört auch das regelmäßige Wahrnehmen von Präventionsmaßnahmen, was Männer nachweislich vernachlässigen. „In puncto Prävention haben Männer Nachholbedarf“, stellt die neue Leiterin der BZgA, Dr. Heidrun Thaiss, fest. Jeder vierte Mann sei noch nie bei einer Früherkennungsuntersuchung gewesen. Abhilfe soll mit dem neuen Präventionsgesetz geschaffen werden, dass für mehr Akzeptanz der Angebote vor allem bei den Männern sorgen soll.

Quelle:
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