Liebe Patientinnen & Patienten,

in Anbetracht der Coronavirus-Pandemie (COVID 19) haben wir uns entschlossen entsprechende notwendige Maßnahmen zu ergreifen.

Wir bitten Sie deshalb, sich bei Beschwerden im urologischen Fachgebiet zunächst telefonisch oder per Mail an unser Praxisteam oder an mich direkt zu wenden. Wir klären dann zeitnah ob ein Praxisbesuch notwendig ist. Die onkologische Versorgung (Patienten mit einer Krebserkrankung) bleibt weiterhin aufrechterhalten.

Terminvereinbarungen für später oder Rezeptbestellungen bitte ebenfalls telefonisch oder per Mail erledigen.

Bitte beachten Sie, dass in unserer Praxis der Regelbetrieb unter Berücksichtigung aller erforderlicher Hygienestandards wieder aufgenommen wurde. Dies beruht auf der Sechsten Verordnung der Landesregierung zur Änderung der Corona-Verordnung (www.baden-wuerttemberg.de) vom 23. April. Bitte beachten Sie, dass durch die Verordnung für Patientinnen und Patienten die Pflicht besteht eine FFP2- oder eine medizinische Maske (keine Alltagsmaske) zu tragen.

Bitte beachten Sie die Regelungen für Einreisende (insbesondere aus Risikogebieten /siehe RKI) nach Deutschland im Zusammenhang mit COVID-19 vor einem geplanten Besuch in unserer Praxis.

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Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien in dieser schwierigen Zeit alles Gute und bleiben Sie gesund.

Ihr
F. Hirschle mit Praxisteam

COVID-19 -
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Ende 2016 hat der 1000. Patient die onlinebasierte Entscheidungshilfe Prostatakrebs der PatientenAkademie der Deutschen Urologen genutzt: Damit hat die Etablierung des urologischen Vorzeige-Projektes multimedialer Patientenberatung, das als gemeinsame Initiative der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V. (BDU) entstanden ist, einen Meilenstein erreicht. Darüber hinaus liegen erste Evaluationsergebnisse vor. „Sie zeigen nicht nur stetig steigende Nutzerzahlen, sondern auch eine sehr hohe Zufriedenheit der Patienten mit unserem innovativen Konzept, das die schwierige Therapieentscheidung beim nicht metastasierten Prostatakarzinom unterstützt“, sagt DGU-Pressesprecher Prof. Dr. med. Christian Wülfing.

„Das kostenlose und im deutschsprachigen Raum bisher einmalige Online-Angebot steht seit Juni 2016 zur Verfügung und soll das Beratungsgespräch beim nicht metastasierten Prostatakarzinom für den Patienten und seinen Urologen standardisiert vorbereiten und erleichtern“, erklärt Privatdozent Dr. med. Dr. phil. Johannes Huber, Projektleiter der Entscheidungshilfe Prostatakrebs. Das Procedere ist für Patienten und Urologen denkbar einfach: Nach einem ersten Gespräch über die Krebsdiagnose kann der behandelnde Urologe seinem Patienten einen Einladungsflyer mit einem individuellen Zugangscode übergeben und darauf acht klinische Angaben vermerken. Basierend auf diesen Angaben kann sich der Patient auf der Webseite der Entscheidungshilfe mithilfe von personalisierten Videos ausführlich informieren und sich mit seiner Erkrankung und den leitliniengemäßen Behandlungsmöglichkeiten auseinandersetzen. Er bekommt die Möglichkeit, sich über persönliche Wünsche, Ängste und Prioritäten klar zu werden und diese in Ruhe zuhause mit Personen seines Vertrauens zu besprechen. „Abschließend erhält der Nutzer eine Zusammenfassung aller relevanten Daten, die er zum folgenden Arztgespräch mitbringt. Diese liefert dem Urologen wichtige Informationen über den bereits gut informierten Patienten und schafft beste Voraussetzungen für eine gelungene Arzt-Patienten-Kommunikation, die sich so vermehrt der ganz persönlichen Beratung und der gemeinsamen Entscheidungsfindung widmen kann“, so Huber weiter.

Inzwischen haben über 1000 Patienten von dieser modernen Unterstützung profitiert. Bei stetig steigenden Zahlen nutzten zuletzt über 60 neue Patienten pro Woche das Angebot im Internet – das sind bereits 5% aller Betroffenen in Deutschland. Zudem erreicht die Entscheidungshilfe Prostatakrebs in der ersten 5-Monats-Evaluation mit 88% eine sehr hohe Gesamtzufriedenheit der Patienten. Etwa 60% der Betroffenen nutzt das Angebot gemeinsam mit dem Partner. Und auch für ältere Patienten ist die Nutzung problemlos möglich. Der älteste Nutzer war 85 Jahre und ein Drittel aller Nutzer über 70 Jahre alt. Diese Zahlen belegen einen wichtigen sozialen Aspekt sowie die einfache Bedienbarkeit der Entscheidungshilfe Prostatakrebs. „Die multimediale Gestaltung beweist hier einen klaren Vorteil gegenüber den herkömmlichen Printmedien, weil Sie den so wichtigen Dialog in der Partnerschaft fördert“, so das Fazit von Projektleiter Huber.

Mit einer erweiterten Öffentlichkeitsstrategie will die Vorsitzende der PatientenAkademie Prof. Dr. med. Sabine Kliesch die Implementierung der Online-Entscheidungshilfe künftig weiter forcieren, damit möglichst viele Betroffene und ihre betreuenden Urologen hiervon profitieren können. Auch der Generalsekretär der DGU, Prof. Dr. med. Maurice-Stephan Michel, begrüßt das innovative Projekt als Ergänzung und Bereicherung des Arzt-Patienten-Verhältnisses. Dabei bleibt die Rolle des Urologen als Vertrauensperson für die persönliche Beratung essentiell: „Zum einen ist das Angebot selbstverständlich nicht für jeden Patienten gleichermaßen geeignet. Zum anderen, und auch das zeigt die bisherige Evaluation, will nur 1% der Nutzer die Therapieentscheidung alleine treffen. Für 99% der Patienten ist der betreuende Urologe unverzichtbar für die Entscheidungsfindung, und das unterstreicht die große Relevanz einer guten Arzt-Patienten-Kommunikation. Diese wollen wir als Fachgesellschaft mit der innovativen Entscheidungshilfe Prostatakrebs in größtmöglichem Umfang fördern“, so Prof. Michel. Weitere

Informationen sind unter www.entscheidungshilfe-prostatakrebs.info verfügbar.

Quelle:
DGU/BDU-Pressestelle
E-Mail: redaktion@bettina-wahlers.de
Internet: www.urologenportal.de

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