Liebe Patientinnen,
Liebe Patienten,

in Anbetracht der Coronavirus-Pandemie (Covid 19) haben wir uns entschlossen weiterhin entsprechend notwendige Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

Wir bitten Sie deshalb, bei akuten Beschwerden im urologischen Fachgebiet sich zunächst telefonisch oder per Mail an das Praxisteam zu wenden. Wir klären anschließend zeitnah, ob ein Praxisbesuch notwendig ist. Die onkologische Versorgung (Patienten mit einer Krebserkrankung) bleibt weiterhin aufrechterhalten.

Bitte beachten Sie, dass Terminvereinbarungen sowie Rezeptbestellungen telefonisch oder per Mail erledigt werden sollten.

In unserer Praxis besteht für Patientinnen und Patienten weiterhin die Pflicht eine medizinische Maske oder FFP2-Maske zu tragen (IfSG § 28a Absatz 7).

Bitte beachten Sie die Regelungen für Einreisende (insbesondere aus Risikogebieten/ siehe RKI) nach Deutschland im Zusammenhang mit Covid 19 vor einem geplanten Besuch in unserer Praxis.

Ihr
F. Hirschle mit Praxisteam

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Die ambulante Versorgung gerät unter Druck. Die jüngste Ärztestatistik der Bundesärztekammer (BÄK) dokumentiert auch für die Urologie das weitere Voranschreiten einer für Patienten negativen Entwicklung in der Medizin: Die Zahl der niedergelassenen Urologinnen und Urologen, die in eigener Praxis ambulant tätig sind, ist 2015 im Vergleich zu 2014 um 0,6 Prozent weiter gesunken. Parallel ist die Zahl stationär tätiger Fachärzte für Urologie, meist als Angestellte in Krankenhäusern, um 3,3 Prozent gestiegen. Nach Einschätzung des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V. (BDU) wächst mit dieser Entwicklung für Patienten in der Fläche das Risiko von Engpässen in der ambulanten Versorgung. Die Krankenhäuser, die zunehmend in die ambulante Patientenversorgung drängen, könnten dies abseits der Ballungsräume nicht wohnortnah und flächendeckend gewährleisten wie die Niedergelassenen.

„Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass das Verhältnis zwischen ambulant und stationär in Schieflage gerät. Dabei ist unstrittig, dass eine gute ambulante Versorgung so manche stationäre Behandlung überflüssig macht und damit auch Kosten spart“, sagt BDU-Präsident Dr. Axel Schroeder. Dennoch unterstütze die Politik den Grundsatz „ambulant vor stationär“ zu wenig.

Sicher ist auch, dass der Bedarf an ambulanten ärztlichen Leistungen in den kommenden Jahren aufgrund des demografischen Wandels weiter sehr stark anwachsen wird. Diese Nachfrage nach dem Prinzip „ambulant durch stationär“ decken zu wollen, ist nach Ansicht des BDU-Präsidenten der völlig falsche Weg. Vielmehr sei dafür eine stärkere Ambulantisierung der Medizin vonnöten. Vorderste Aufgabe müsse es sein, mehr neue fachärztliche Kompetenz für die Niederlassung zu gewinnen. Damit ließe sich zugleich dem statistischen Trend einer zunehmend älteren niedergelassenen Urologenschaft begegnen.

Im Interesse der Patienten ist eine ausgeprägte ambulante fachärztliche Versorgung in Zukunft unverzichtbar. BDU-Präsident Schroeder: „Facharzt 2020 ist in der Urologie qualifizierte Operation, kompetente Uro-Onkologie mit fachspezifischer Diagnostik und konservativer Therapie, eine Spezialisierung mit Zusatzqualifikationen und weiteren Schwerpunkten. Eingebettet in regionale Netzwerke wird hierbei interdisziplinär und sektorübergreifend gearbeitet. Gleichzeitig hat die ‚work life balance’ hohen Stellenwert. Beruf und Privatleben müssen ausgewogen vereinbar sein.“

Der BDU hält es für unerlässlich, moderne Konzepte für die fachärztliche ambulante Versorgung und ein ausgewogenes Zusammenwirken zwischen ambulantem und stationärem Bereich zu entwickeln. Am kommenden Wochenende (22./23.04.16) wird sich der Berufsverband in einer Klausur seines Hauptausschusses intensiv mit der jüngsten BÄK-Statistik und den daraus herzuleitenden Erkenntnissen und Konsequenzen auseinandersetzen.

Quelle:
DGU/BDU-Pressestelle
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